Wärmewiderstand

Das Ergebnis erscheint hier

Über die Umrechnung des Wärmedurchlasswiderstands

Der Wärmedurchlasswiderstand misst, wie effektiv ein Material oder System dem Wärmefluss widersteht — das thermische Äquivalent des elektrischen Widerstands. Höherer Wärmedurchlasswiderstand bedeutet bessere Dämmung, wobei bei einer gegebenen Temperaturdifferenz weniger Wärme übertragen wird. So wie der elektrische Widerstand den Stromfluss für eine Spannung bestimmt, bestimmt der Wärmedurchlasswiderstand den Wärmefluss für eine Temperaturdifferenz — gemäß der thermischen Schaltkreisanalogie, die komplexe Wärmeübertragungsberechnungen handhabbar macht.

Die SI-Einheit ist Kelvin pro Watt (K/W) für den Gesamtwiderstand eines bestimmten Objekts oder m²·K/W für den flächenbezogenen Widerstand (der metrische R-Wert). Im US-Bauwesen ist °F·hr·ft²/BTU (US-R-Wert) der Standard für die Bewertung von Dämmprodukten. Das R-Wert-System revolutionierte die Gebäudedämmung, indem es eine einfache additive Eigenschaft bereitstellte — Dämmschichten addieren einfach ihre R-Werte. In der Elektronik wird K/W oder °C/W verwendet, um Wärmepfade vom Chip-Junction zum Kühlkörper bis zur Umgebungsluft zu spezifizieren.

Unser Umrechner verarbeitet Einheiten des Wärmedurchlasswiderstands für das thermische Management in der Elektronik, Gebäudehüllenanalyse und industrielle Dämmsysteme.

Häufige Umrechnungen des Wärmedurchlasswiderstands

VonNachMultiplikator
K/W°C/W1 (gleichwertig)
°F/WK/W0,5556
K/W°F/W1,8
m²·K/Wft²·°F·hr/BTU5,678
ft²·°F·hr/BTUm²·K/W0,1761
K/W°F·hr/BTU1,8956
°F·hr/BTUK/W0,5275
°C·cm²/WK/W (für 1 cm²)0,0001

Referenz der Einheiten für den Wärmedurchlasswiderstand

Kelvin pro Watt (K/W) – Temperaturanstieg pro Einheit abgeführter Wärmeleistung. Die grundlegende Einheit für den Wärmedurchlasswiderstand auf Bauteilebene in der Elektronik — Kühlkörperspezifikationen geben den Wärmedurchlasswiderstand in K/W an, und Transistorgehäuse werden für Junction-to-Case- und Junction-to-Ambient-Widerstand bewertet. Ein Kühlkörper mit 2 K/W erwärmt sich um 20 K über Umgebungstemperatur, wenn er 10 W abführt. Niedrigere Werte bedeuten bessere thermische Leistung.

Quadratmeter Kelvin pro Watt (m²·K/W) – Der metrische SI-R-Wert, der den flächennormierten Wärmedurchlasswiderstand ausdrückt. Dies standardisiert den Vergleich zwischen Dämmstoffen unabhängig von der Dicke durch Angabe des Widerstands pro Flächeneinheit. Europäische Bauvorschriften und internationale Normen verwenden diesen metrischen R-Wert. Division durch die tatsächliche Fläche ergibt K/W für spezifische Anwendungen.

ft²·°F·hr/BTU – Der US-R-Wert für Gebäudedämmung, die Standardbewertung auf Dämmprodukten in ganz Nordamerika. Diese Einheit entstand aus dem Bedarf der Bauindustrie nach einer einfachen, additiven Dämm-Kennzahl. Höhere Werte bedeuten bessere Dämmung — R-38-Dachdämmung hat etwa den doppelten Wärmedurchlasswiderstand von R-19. US-R-Werte sind zahlenmäßig etwa 5,68-mal größer als metrische R-Werte.

Grad C pro Watt (°C/W) – Zahlenmäßig identisch mit K/W, da Temperaturdifferenzen in Celsius und Kelvin gleich sind. Gängige Notation in Elektronik-Datenblättern und Wärmemanagement-Spezifikationen, oft bevorzugt, da die meisten Ingenieurberechnungen Celsius-Temperaturen verwenden.